gegründet 1550

Firma Anton Gugg

Glocken- und Kunstgießerei GmbH

Wachsausschmelzverfahren

Der Kunstguß - genau, plastisch, unbestechlich - das Ebenbild von dem aus Künstlerhand geschaffenen Modell

 

Die Anforderungen des Künstlers an den Gießer sind klar - das uns anvertraute Modell möglichst originalgetreu in Metall umzuwandeln, ohne etwas hinzuzufügen - ohne etwas wegzulassen. Wir von Gugg haben uns dies kompromißlos zur Aufgabe gemacht.




Bei Gugg sind der künstlerischen Freiheit in Form und Material kaum Grenzen gesetzt.

Die Gugg-Unternehmenskonzeption:

"Geht nicht – gibt´s nicht bei Gugg"

 

Die Vorteile des Wachsausschmelzverfahrens liegen klar auf der Hand:

Originalgetreue Umwandlung des Modells in Metall - keine Probleme durch Hinterschneidungen bei räumlichen Formen - der künstlerischen Freiheit sind kaum Grenzen gesetzt. Gugg beherrscht diese Technik.

Die Arbeitsweise:

- Modellanlieferung
Modelle mit fester Oberfläche, auch "verlorene Wachsmodelle"
Schonende Behandlung, Original wird nicht beschädigt
Wachsmodell-Lagerung im speziellen Kühlraum.
Modellübernahme auf Wunsch mit Gugg-eigenem Fuhrpark.

- Silikon-Negativform oder Leimform Erstellung des Spiegelbildes vom Original - das Negativ.
Silikonform: Vorteil: Lange Lebensdauer für weitere Abgüsse
Leimform: Preisgünstiger, jedoch nur kurzzeitige Verwendbarkeit
Herstellung der Negativformen im eigenen Haus

- Das Wachspositiv
Durch Umformung entsteht aus der Negativform durch Auftragen einer Wachsschicht die Positivform - der unveränderte Originalabdruck des Modells.

- Anschnitte und Zuläufe
Grundlage für gleichmäßigen und hochwertigen Guß mit homogener, geschlossener Gußhaut sind größte Sorgfalt, ausreichende Bestückung und fachgerechte Anbringung der Zuläufe.

- Füllen mit Kernmasse
Aus Qualitäts- und Gewichtsgründen werden die meisten Objekte in der Regel hohl ausgeführt. Das Wachspositiv muß daher mit einer feinen Kernmasse vorsichtig gefüllt werden.

- Einbetten
Einbringen des fertig angeschnittenen und retuschierten Wachsmodells in die Schamotteform.

- Trocknen - Abkühlen
Das Ausschmelzen des Wachsmodells erfolgt im Trockenofen. Besonders wichtig - gleichmäßige Erhöhung und Halten der Höchsttemperatur bis Beendigung des Vorganges. Langsames, gleichmäßiges Abkühlen.

- Gießvorgang
Eingießen des Metalles in den entstandenen Hohlraum der Schamotteform, bei optimaler Gießtemperatur und Gießgeschwindigkeit. Zum Einsatz kommen nur Metalle mit geprüften Analysewerten.

- Ausschälen, säubern
Vorsichtiges Ablösen der Schamottewandung, Reinigung nur mit Wasserdruck zur Vermeidung evtl. Gußoberflächenschäden.

- Ziselieren, Patinieren
Weiterverarbeitung, Entfernung von Angüssen und Entlüftungen. Ziselieren, Zusammensetzen und Verschweißen bei Großobjekten. Farbliche Veränderung der Oberfläche durch Patinieren. Über Jahrhunderte bewährte und überlieferte Verfahrenstechnik gewährleistet optimales Ergebnis.

- Qualitätskontrolle
Ein Name bürgt für Qualität - bei Gugg wird dieses Versprechen über Generationen wörtlich genommen. Nur Qualität kann bestehen.